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Hybridevents für mehr Publikum und Teilhabe

Digitale Medien ermöglichen es uns Publikumsräume zu vergrößern.

Darin liegt eine große Chance um die Teilhabe für viele Menschen zu ermöglichen und gleichzeitg mehr Publikum für Künstler zu finden.

Besonders hybride Veranstaltungen bieten dazu viel Potential. Hier kannst Du lesen, warum das so ist.

Analog

Bei klassischen, analogen Aufführungsformaten befinden sich Akteure und Publikum in einem gemeinsamen physischen Raum.

Analoge Veranstaltungen

Dieses Modell kennen und mögen die meisten Menschen. Zusammen in einem Raum mit allen Sinnen dabei.

Digital

Bei rein digitalen Formaten nehmen alle Zuschauer aus der Ferne teil und werden über eine Projektion in der Spielstätte verkörpert. Sie erleben das Event über einen Player und können über einen Controller mit den Akteuren interagieren.

Digitale Veranstaltung

Dieses Format kommt dann zum Einsatz, wenn physische Präsenz des Publikums nicht möglich ist. Beispielsweise in einer Pandemie oder weil sich Künstler und Publikum regional weit voneinander entfernt befinden.

Hybrid

Bei hybriden Veranstaltungen ist Publikum vor Ort in der Spielstätte. Weitere Zuschauer nehmen über digitale Medien an der Veranstaltung teil. Dabei können sie alleine oder im Rahmen von Public Viewing am Event teilnehmen.

Beim Private Viewing nehmen die Zuschauer über Computer oder Handies teil.

Beim Public Viewing schauen die Zuschauer zusammen mit anderen auf einen gemeinsamen Bildschirm und agieren über ihre Controller auf ihren Handies.

Hybride Veranstaltung

Dieses Format ist ideal wenn die Spielstätte zu klein ist, um alle Zuschauer zu fassen, wenn die Zuschauer zu weit entfernt oder einfach nicht mobil sind. Es bezieht alle Zuschauergruppen ein und bietet das Optimum der Beteiligung für alle.

Fazit

Hybride Formate bieten Künstlern, Spielstätten und dem Publikum große Chancen für mehr Zuschauer und mehr Teilhabe bei Live-Veranstaltungen.

FeedBeat und seine Partner bieten die Plattform, Infrastruktur und viel Erfahrung zur Realisierung hybrider und digitaler Veranstaltungen.

Bezahlbar und fair für alle.


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Kultur am Scheideweg

Im Zusammenhang mit der Pandemie sind Kulturschaffende verstärkt auf der Suche nach Ausdrucksformen im digitalen Raum. Oft kommen dabei die bekannten Plattformen des Silicon-Valley, wie YouTube (Google), Twitch (Amazon) und Facebook/Instagram zum Einsatz.

Diese Plattformen sind bekannt für ihren fragwürdigen Umgang mit persönlichen Daten. Nicht nur das. Sie sind die Gestalter eines digitalen Raums, der nach den Prinzipien von Überwachung und Optimierung organisiert ist, bei dem die Plattformen auf der Basis ökonomischer Faktoren über die Verteilung von Aufmerksamkeit bestimmen. Die Delegation der Aufmerksamkeitsverteilung an zentrale Plattformen kann verheerende Auswirkungen haben, wie uns der Blick in die jüngere amerikanische Geschichte zeigt. Aber auch die eigene wirtschaftliche Situation kann stark betroffen sein, wie wir am Beispiel des Handels gut beobachten können, bei dem die Platformen die Werbekanäle kontrollieren.

In Fachkreisen sind die Wirkprinzipien schon lange bekannt, dennoch scheint es für das Individuum schwer, selber aktiv Veränderung herbeizuführen. Echte Digitalkompetenz ist in Deuschland in allen Altersstufen kaum ausgeprägt. Hier wurden schon viele Chancen verpasst. Dieser Umstand macht es den Plattformen leicht ihre Geschäftsmodelle immer weiter auszudehnen. Sie versuchen das vor allem durch Einfachheit und emotionale Bindung.

Fragt man Menschen, warum sie diese Plattformen nicht verlassen, hört man oft die Sorge damit auch seine Community zu verlieren. Dieser sogenannte Netzwerkeffekt wird von dem Plattformbetreibern aktiv gefördert, z.B. durch fehlende Offenheit der Plattformen nach aussen.

Dies führt zum Lock-in-Effekt, bei dem die Kulturschaffenden in Abhängigkeit der Plattformen geraten.

Diese Effekte kann man nicht nur im Kulturbereich, sondern auch in anderen Bereichen, wie z.B. den Schulen, beobachten.

Am Ende stehen Monokultur und wirtschaftliche Abhängigkeit. Das Gegenteil von dem wofür Kultur steht.

Was tun ?

Digitalisierung findet statt. So oder so. Informatik ist einer zentrale Disziplin, die alle Lebensbereiche massiv beeinflusst. Daher können wir es uns nicht mehr leisten die Gestaltung anderen zu überlassen. Im Prinzip ist es einfach:

Auch wir als Kulturschaffende sollten uns im eigenen Interesse viel stärker bei der Gestaltung unserer digitalen Räume engagieren.

Bevor wir zu einer vermeintlichen Lösung von der Stange greifen, sollten wir uns fragen, was wir eigentlich benötigen und es dann passgenau selber herstellen. Das klingt schwierig? Muss es nicht sein. Mit Offenheit und Experimentierfreude lässt sich viel erreichen. Spaß macht es auch.

Schaffen wir Lernräume und fördern wir digitale Kompetenz.

Wir versuchen das im Rahmen von Experivents, Labs und Veranstaltungen, bei denen wir Künstler dabei helfen selber digital aktiv zu werden und selbstbestimmt Communities aufzubauen. Zudem versuchen wir andere zu gewinnen kulturelle, digitale Innovation zu fördern.

Kulturschaffende stehen am Scheideweg. Wir können uns entscheiden zwischen kreativer Gestaltung oder digitaler Resignation.

Gerade im Bereich der Kultur steckt enorm viel kreatives Potential. Kombiniert mit digitaler Kompetenz kann Großes entstehen. Jetzt ist die Zeit dafür.

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Digitalkultur gestalten!

Eine Frage beschäftigt im Moment viele Kulturschaffende in besonderem Maße.

Wie erreiche ich mein Publikum im digitalen Raum, so dass ich eine eine angemessene Vergütung dafür bekomme?

Die Essenz

Für alle, denen dieser Text zu lang ist (TL;DR):

Dies ist ein Aufruf an alle mit uns zusammen eine eigenständige Plattform zu entwickeln, die sich am Nutzen für Kulturschaffende orientiert. Bitte lies weiter, falls Du mehr darüber wissen möchtest.

Wo stehen wir?

Leider ist Deutschland nicht gerade ein Leuchtturm digitaler Kompetenz. Viele Menschen kennen nicht mal mehr den Unterschied zwischen einer Browser-Url und einem Eingabefeld in der Suchmaschine. Daher fällt vielen zum Thema Digitalisierung in der Kultur leider auch nicht viel mehr ein, als Inhalte auf Plattformen, wie beispielsweise Youtube, Spotify, Twitch, Zoom oder Teams zu hochzuladen oder zu streamen und sie damit der Verwertungslogik dieser Plattformen auszusetzen.

Das ist problematisch, denn das Internet ist kaputt.

Die großen Plattformen betrachten die Nutzer primär als Konsumenten und Datenlieferanten für die eigenen Geschäftsmodelle. Sie folgen der Logik der Daten- und Aufmerksamkeitsökonomie, die mittlerweile bereits demokratiegefährdende Ausmaße annimmt.

Die Konsequenzen sehen wir jeden Tag. Kultur und Kunst werden inflationär. Die Entlohnung verfällt. Emotionale Aufmerksamkeit ist wichtiger als Inhalte und Qualität. Investitionen in das Gemeinwohl werden durch Steuervermeidung erschwert. Die Abhängigkeit von den großen Internetmedien nimmt weiter zu. Zentralisierung wird stärker. Autonomie und Selbstbestimmung nehmen ab.

Liegt es an der Technologie? Nein, denn Technologie hat keine Intention. Sie kann Gutes bewirken oder eben auch nicht so Gutes. Es sind Menschen und Organisationen, die Technologie einsetzen, um ihre Ziele zu erreichen.

Warum auch nicht. Wir alle tragen die ökonomische DNA in uns und sind damit sozialisiert worden. Besonders die Großkonzerne des Silicon-Valley verstehen sich meisterhaft darin Aufmerksamkeit in Geld zu verwandeln. Sie nutzen und gestalten das Internet weiter in dieser Richtung. Nur leider bringt das wenig Vorteile für die Kulturschaffenden, sondern eher für Plattformbetreiber und die Werbeindustrie. Kulturschaffende haben immer weniger Möglichkeiten sich dieser Logik zu entziehen und eigenständige Räume im digitalen Raum zu schaffen.

Wir meinen das sollte sich ändern!

Wir können weiter darüber klagen, dass Europa und Deutschland keine digitale Eigenständigkeit hat. Wir können aber auch endlich anpacken und etwas daran ändern.

Begreifen wir Technologie als Werkstoff, den wir gemeinsam gestalten können!

Denken wir den digitalen Raum ausgehend von den Bedürfnissen der Menschen!

Entwickeln wir eigene Plattformen!

Geht das? Na klar! Denn Softwareentwicklung ist weniger schwer als viele denken. Und man muss nicht alles neu herstellen. Es gibt viel tolle Open Source Software, die sich kreativ zu neuen Lösungen kombinieren lässt. Und es gibt Menschen, denen Eigenständigkeit und Kreativität wichtig sind. Aus dieser Mischung kann Großes entstehen.

Mit FeedBeat haben wir einen Aufschlag gemacht. Es ist ein Anfang. Jetzt möchten wir weitergehen. Ein afrikanisches Sprichwort sagt:

„Wenn du schnell gehen willst, dann gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, gehe zusammen.“

Vielleicht können wir Dich begeistern, mit uns zusammen ein Stück weiterzugehen.

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Was tun wir für Dich?

Wir möchten es für Dich als Künstler und Veranstalter möglichst einfach machen Events digital anzubieten.

Mit FeedBeat haben wir eine Plattform geschaffen mit der Du Events mit Livefeeling voll digital oder hybrid veranstalten kannst. Diese Plattform kannst Du sehr einfach benutzen.

Wir unterstützen Dich gerne bei der Auswahl der Technik für Deine Veranstaltung. Für ein Wohnzimmerkonzert hast Du vermutlich schon alles.

Wenn Du ein großes Event veranstalten möchtest, schicken wir Dir gerne unsere Eventtechniker zu einem guten Kurs vorbei.

Falls Du möchtest organisieren wir auch den Ticketverkauf.

Egal was Du brauchst, sprich uns gerne an.

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Die Magie des Augenblicks

Kennst Du das? Du bist in einem Club, es spielt eine Band oder ein Künstler tritt auf. Du bist dabei. Der Abend ist großartig. Am nächsten Morgen denkst Du: Toll, dass ich dabei war. Wochen später schwärmst Du und Deine Freunde noch von dem gemeinsamen Erlebnis.

Heute ist es oft so: Ein Künstler spielt eine Show und streamt sie ins Internet. Die Show wird aufgezeichnet. Honorare gibt es kaum (siehe Backstage Pro Umfrage). Vielleicht gibt es etwas vom Plattformbetreiber, falls das Video werbewirksam vermarktet werden kann.

Als Zuschauer denkst Du: Ach ich muss ja heute nicht dabei sein, ich kann mir das ja jederzeit im Internet anschauen. Du spulst vor und zurück, um die besten Stellen zu finden oder klickst Dich gleich ganz weg zum nächsten Video.

Aber Kunst und Kultur lebt auch im Augenblick. Konzerte und Aufführungen sind etwas besonderes und wertvolles. Durch die Zusammenkunft von Künstler und Publikum, entsteht eine Dynamik im Moment. Die Akteure beeinflussen sich gegenseitig und lassen etwas Einzigartiges entstehen.

Wir werden oft gefragt, ob wir die Übertragungen für die Zuschauer aufzeichnen. Aus technischen Gründen zeichnen wir die Aufführung für den Passiv-Modus auf. Im Aktiv-Modus zeichnen wir nichts auf. Auf Wunsch bekommen die Künstler die Aufzeichnung als Download. Damit können sie tun, was immer sie möchten.

Wir löschen die Aufzeichnung umgehend, da wir von der Magie des Augenblicks überzeugt sind. Vielleicht tragen wir dazu bei Veranstaltungen wieder zu etwas besonderem zum machen, bei dem es einen Unterschied macht, ob man live dabei ist oder nicht.

Rasmus Peters hat in der FAZ sehr treffend geschrieben:

Wo sich Seltenheit in Verfügbarkeit auflöst, verfärbt sich auch das Besondere zum Allgemeinen.

Wir möchten das Besondere und die Wertigkeit von Kultur erhalten. Darum speichern wir keine Daten.

Oder in Anlehnung an den bekannten Slogan eines Smartphoneherstellers:

Du warst nicht dabei? Dann warst Du nicht dabei!

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Gefällt Dir, was wir tun?

Im Jahr 2021 gibt es Teile in Kultur und Wirtschaft, die kaum Möglichkeiten haben ihrer Profession nachzugehen. Dazu gehören beispielsweise Künstler, Spielstätten, Veranstalter oder Agenturen. Gleichzeitig ist es eine Zeit der digitalen Möglichkeiten. Ein wichtiges Ziel von FeedBeat ist es diese beiden Bereiche in sinnvoller Weise zu verbinden. Sinnvoll im Sinne der beteiligten Menschen. Gut gefallen uns diese Leitprinzipien:

Ist es WAHR?

Ist es FAIR für alle Beteiligten?

Wird es FREUNDSCHAFT und GUTEN WILLEN fördern?

Wird es dem WOHL aller Beteiligten dienen?

Auch wir sind mit den ökonomischen Prinzip „Leistung muss belohnt werden“ sozialisiert worden. Gleichzeitig meinen wir das Werte wie Teilhabe einen hohen Stellenwert haben. Umso mehr im Jahr 2021, in dem vielen „Marktteilnehmern“ die wirschaftliche Grundlage abhanden kommt. Dieses Spannungsfeld gilt es auszubalancieren.

Mit den aktuellen Verwertungsstrategien der Silicon Valley-Plattformen, basierend auf maximaler emotionaler Mobilisierung (egal wie) und Vertwertung persönlicher Daten, können wir uns nicht anfreunden.

Natürlich sind auch wir nicht frei von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Unsere Arbeitszeit ist wertvoll und auch Server und Logistik kosten Geld. Aktuell arbeiten wir fast ausschliesslich kostenlos.

Genauso wertvoll sind auch Kunst und Kultur.

Daher beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage, wie wir die Menschen, die über Mittel verfügen, mobilisieren können, um möglichst viele dieser Mittel, z.B. in Form von 💶 oder 💳 den Akteuren zukommen zu lassen.

Die Frage, ob es über Ticketverkauf oder Huteinnahmen oder irgendwie anders realisiert ist, ist uns dabei nicht wichtig. Wenn ich Menschen im Sinne maximaler Teilhabe an einer Veranstaltung teilnehmen lasse, indem ich auf die Bezahlhürde verzichte und diese Menschen dann während oder nach der Veranstaltung etwas beitragen, bedeutet das keine Entwertung der Kultur.

Entwertung der Kultur finden wir, eine Performance auf eine Plattform hochzuladen und dann frei zugänglich zu machen. Aber wenn die Ziele primär Aufmerksamkeit und Reichweite ist, kann auch das ok sein.

Bei einer interaktiven Liveshow, wie wir sie mit FeedBeat anbieten, haben wir viele Möglichkeiten Einnahmen zu erzeugen.

Wir verkaufen Tickets, bieten einen Hut und nehmen Überweisungen entgegen. Eigentlich genau so, wie Spielstätten immer machen. Die Entscheidung überlassen wir den Veranstaltern. Es gibt Menschen die einfach mehrere dieser Wege verwenden. Das finden wir besonders gut. 👍

Am Ende zählt, was die Akteure mit nach Hause nehmen. Wir sehen, dass die Bereitschaft zu geben bei vielen Zuschauern aktuell sehr groß ist und freuen uns darüber. 😀

Wir und die Künstler versuchen viele Menschen über Begeisterung zu aktivieren. Dabei gestalten wir die Hürden für die Bezahlung so niedrig wie möglich.

Wir entwickeln weiter neue und kreative Wege um die Leistungen aller zu honorieren.

Gemäß dem Grundsatz

Gefällt Dir was wir tun? – Dann Zahl, was Du kannst!

zum Beispiel hier

Dafür schon mal vielen Dank.

🤗

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Gemeinsam schaffen wir mehr – Partner gesucht

Für den weiteren Ausbau von FeedBeat suchen wir Unterstützung in den folgenden Bereichen:

Werbe- und Vertriebspartner

Als Werbe- und Vertriebspartner hilfst Du uns mehr Aufmerksamkeit und Reichweite für FeedBeat und unsere Events zu erzeugen. Dies beinhaltet analoge und digitale Kanäle wie Print, Radio, Fernsehen, Social Media sowie persönlicher Kontakt.

Wir suchen Firmen, Organisationen und Einzelpersonen.

Der Aufwand richtet sich nach Deinen Möglichkeiten.

Die Vergütungsmodelle besprechen wir gerne persönlich mit Dir.

Bei Interesse nimm bitte Kontakt zu uns auf

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Sprich mit mir – Das FeedBeat Raise Feature

Mit dem Raise-Feature kannst Du ausgewählte Zuschauer per Video und Audio auf die Bühne holen und die Kommunikation durch einen direkten Audio- und Videokanal verstärken.

Die Steuerung für die Akteure auf der Bühne ist sehr einfach. Einfach den Avatar mit Maus oder Finger anklicken und halten. Dadurch öffnest Du einen Video- und Audiokanal zum Zuschauer.

Die Akteure moderieren und steuern, wer dazukommen kann. Der Zuschauer muss explizit zustimmen, bevor die Verbindung aufgebaut wird. Damit ermöglichen wir Kontrolle durch die Akteure und Privatsphäre für die Zuschauer.

Besondere Einsatzgebiete sind Podiumsdiskussionen mit Zuschauerbeteiligung oder hybrider Schulunterricht.

Das Feature kann ab sofort eingesetzt werden.

Diese Video zeigt, wie es funktioniert.

FeedBeat Raise Feature Demo

Das Feature ist experimentell. Ob es sinvoll einsetzbar ist wird die Anwendung zeigen.

Wir freuen uns wie immer über Feedback. 🙂

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Innovation in der Schule mit FeedBeat

Seit Januar 2021 wird an der Schule an der Dorenburg ein Pilotprojekt zum Thema hybrider Unterrichtsformen durchgeführt. Beim hybriden Unterricht geht es darum Schüler*innen Möglichkeiten zur gleichwertigen Partizipation am Unterricht zu geben unabhängig davon, ob sie vor Ort im Klassenzimmer sind oder nicht.

Fazit

Es wäre aus pädagogischer Sicht sehr wünschenswert, FeedBeat dauerhaft im schulischen Kontext zu etablieren.
FeedBeat hat sich im täglichen Unterrichtseinsatz voll bewährt. Lehrer*innen und Schüler*innen sind von der Lösung begeistert. Der Einsatz soll fortgesetzt werden um auch in Zukunft hybriden Unterricht zu ermöglichen. Beispielsweise für Klinikunterricht, bei Krankheit oder im Fall von Quarantänen.

Die Lösung ist sicher ein Leuchtturm für die Digitalisierung der Schulen.

Die ganze Geschichte kannst Du hier lesen

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FeedBeat für Alle

Mit FeedBeat können auch die Menschen ihre Lieblingsspielstätten und Künstler besuchen, die nicht mobil sind. Die Gründe dafür sind vielfältig. Beispielsweise Auslandsaufenthalt, Krankheit, kein Babysitter, Alter, Spielstätte schon voll oder einfach schlechtes Wetter.

Hybride Veranstaltungen haben großes Potential für mehr Publikum und Teilhabe. Die Pandemie hat bei vielen das Bewußsein und die Bereitschaft erhöht innovative Veranstaltungsformate einzusetzen.

Hybride Veranstaltung mir FeedBeat

Damit wir mehr Spielstätten von dieser Idee begeistern können, arbeiten wir gerne mit Partnern zusammen. Als Eventechniker oder Künstler bist Du vor Ort und kannst den Spielstätten FeedBeat vorstellen. Wir unterstützen Dich dabei mit Infomaterial und allem, was Du sonst noch brauchst.

Wir wissen Dein Engagement zu schätzen.

Damit es sich für dich auszahlt, beteiligen wir Dich ein ganzes Jahr lang zu 50% an den Einnahmen aller Events, die eine von Dir aktivierte Spielstätte veranstaltet.

Wir erhoffen uns davon mehr Aufmerksamkeit und Reichweite. Für Dich bedeutet es zusätzliche Einnahmen.

Wir finden das gut. Wenn Du das auch so siehst,

melde Dich gerne.


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YouTube, Cobain und Zahncreme

YouTube schreibt in seinem eigenen Blog, es hätte in 12 Monaten 4 Millarden Dollar an die Musikindustrie ausgeschüttet (bei einem Werbeumsatz von 19.77 Mrd).

Geschrieben vom Lyor Cohen, Global Head of Music ist dies wohl als Werbemaßnahme zu verstehen, um sich gegen Konkurrenten wie TikTok in Stellung zu bringen.

Die Musikindustrie erhält Geld für die Abspielung geschützter Werke im Rahmen von Werbeplatzierungen.

Weniger bekannte Künstler (das sind wohl die meisten) profitieren davon nicht, sondern dienen YouTube als reine Inhaltsproduzenten.

Jeder, der mal eine Abrechnung von der GEMA erhalten hat, weiss, dass die Ausschüttungen aus den Online-Kanälen minimal sind und in keiner Weise die Arbeit der Künstler honorieren.

Auch die Wahrscheinlichkeit auf YouTube entdeckt zu werden ist bei einem Uploadvolumen von 400 Stunden pro Minute minimal, zumal es von der Logik der YouTube-Algorithmen abhängt, die Du nicht steuern kannst.

Mit dem Upload Deines Materials gibst Du YouTube vollständige Nutzungsrechte für Dein Werk.

Aktuell sind viele Kulturschaffende auf der Suche nach Ausdrucks- und Monetarisierungmöglichkeiten im digitalen Raum. Die großen Internetkonzerne versuchen sich attraktiv darzustellen, schliesslich ziehen Deine hochwertigen Inhalte Menschen auf die Plattform.

Google geht es dabei nur darum Aufmerksamkeit für die eigene Plattform zu erzeugen, um dort Verhaltensinformationen der Menschen zu erfassen und zu verkaufen.

In seinen Blogeintrag schreibt Lyor Cohen:

„Wenn meine Mutter mich fragt was ich beruflich mache, sage ich ihr, ich helfe dabei, dass der nächste Kurt Cobain nicht Zahnarzt werden muss.

Was würde Kurt Cobain wohl dazu sagen?

Bei FeedBeat würden wir sagen:

„… wir helfen dabei, dass der nächste Kurt Cobain keine Werbung für Zahncreme machen muss.

Wir hoffen, das Kulturschaffende nicht auf die YouTube Inszenierung hereinfallen und weiter selbstbestimmt daran arbeiten eigene Lösungen und Wege für Ausdruck und Monetarisierung im digitalen Raum zu finden.


Wir helfen dabei.

Mit feedbeat.io bieten wir Dir eine Plattform für echte interaktive live Events im digitalen Raum.

Mit feedbeat.me schaffen wir Dir eine Möglichkeit in Kontakt mit Deinen Fans zu bleiben.

Datensparsam, fair und selbstbestimmt.

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Best of AGB

Hier mal eine Sammlung von Auszügen der AGBs der großen Plattformen.

Kurz gesagt: Mit der Nutzung dieser Dienste erteilst Du die Einwilligung zur vollständigen Verwertung Deiner Werke.

YouTube (Google)

YouTube ist berechtigt, alle Inhalte auf der Plattform zu monetarisieren und Anzeigen in Videos von Kanälen einzublenden, die nicht am YouTube-Partnerprogramm teilnehmen.

Facebook

Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare, unterlizenzierbare, gebührenfreie, weltweite Lizenz zur Nutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder im Zusammenhang mit Facebook postest. Diese IP-Lizenz endet, wenn du deine IP-Inhalte oder dein Konto löschst, außer deine Inhalte wurden mit anderen Nutzern geteilt und diese haben die Inhalte nicht gelöscht.

WhatsApp (Facebook)

…, gewährst du WhatsApp eine weltweite, nicht-exklusive, gebührenfreie, unterlizenzierbare und übertragbare Lizenz zur Nutzung, Reproduktion, Verbreitung, Erstellung abgeleiteter Werke, Darstellung und Aufführung der Informationen (einschließlich der Inhalte), die du auf bzw. über unsere/n Dienste/n hochlädst, übermittelst, speicherst, sendest oder empfängst.

Twitch (Amazon)

…gewährst du Twitch und seinen Unterlizenznehmern das Recht, im gesetzlich zulässigen Ausmaß und für die laut geltendem Recht zulässige Dauer (auch unbegrenzt, sofern dies laut geltendem Recht möglich ist), (a) solche Benutzerinhalte (insbesondere u. a. Werbemaßnahmen und Vertrieb von allen oder Teilen der Twitch-Dienste (und davon derivative Werke)) in jeglicher Form, Format, Medium oder Medienkanälen, die jetzt bekannt sind oder später entwickelt oder entdeckt werden, zu nutzen, zu reproduzieren, zu ändern, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, derivative Werke davon zu erstellen, zu vertreiben, aufzuführen und darzustellen, und (b) den Namen, die Kennung, das Bild und die Stimme (oder andere biografische Informationen) zu nutzen, die du in Verbindung mit solchen Benutzerinhalten einreichst, wenn du über die Twitch-Dienste Benutzerinhalte einreichst, übermittelst, darstellst, aufführst, veröffentlichst oder speicherst. Sollten diese Benutzerinhalte Namen, Kennungen, Bilder oder Stimmaufzeichnungen (oder andere biografische Daten) von Dritten enthalten, so erklärst du hiermit, dass du über entsprechende Einverständniserklärungen bzw. Lizenzen verfügst, die dir die Nutzung dieser Inhalte gestatten und dass Twitch und seine Unterlizenznehmer diese in dem laut Nutzungsbedingungen zulässigen Ausmaß nutzen dürfen.

Tik-Tok (ByteDance)

…uns und unseren verbundenen Unternehmen oder Vertretern, Dienstleistern, Partnern und anderen verbundenen Dritten eine bedingungslose, unwiderrufliche, nicht ausschließliche, gebührenfreie, vollständig übertragbare (einschließlich einer Unterlizenzierung), unbefristete, weltweite Lizenz zur Nutzung, Änderung, Anpassung, Vervielfältigung, Erstellung von abgeleiteten Werken, Veröffentlichung und/oder Übermittlung und/oder Verbreitung Ihrer Nutzerinhalte, sowie zur Ermächtigung anderer Nutzer der Dienste und Dritter, diese Nutzerinhalte zu betrachten, darauf zuzugreifen, diese zu nutzen, herunterzuladen, zu ändern, anzupassen, zu vervielfältigen, abgeleitete Werke daraus zu erstellen, diese zu veröffentlichen und/oder zu übermitteln, und zwar jeweils in allen Formaten und auf allen Plattformen, ob bereits bekannt oder erst später entwickelt;

Weiter gewähren Sie uns und unseren verbundenen Unternehmen, Vertretern, Dienstleistern, Partnern und anderen verbundenen Dritten eine gebührenfreie Lizenz zur Nutzung Ihres Nutzernamens, Ihres Bildes, Ihrer Stimme und Ihres Abbildes, um Sie als Quelle Ihrer Nutzerinhalte zu identifizieren.

Um Zweifel zu vermeiden, sei Folgendes klargestellt: Die in den vorangehenden Absätzen dieser Ziffer gewährten Rechte umfassen insbesondere die Rechte zur Vervielfältigung von Tonaufnahmen (sowie zur Erstellung mechanischer Vervielfältigungen der in solchen Tonaufnahmen enthaltenen musikalischen Werke)…, jeweils auf gebührenfreier Grundlage. Dies bedeutet, dass Sie uns das Recht gewähren, Ihre Nutzerinhalte zu verwenden, ohne zur Zahlung von Lizenzgebühren an Sie oder Dritte verpflichtet zu sein. Zu diesen Dritten gehören insbesondere der Urheberrechtsinhaber der Tonaufnahme (z.B. ein Musiklabel), der Urheberrechtsinhaber des Musikwerks (z.B. ein Musikverlag), eine Organisation für Aufführungsrechte (z. B. ASCAP, BMI, SESAC usw.) (eine „Verwertungsgesellschaft“), eine Verwertungsgesellschaft für Tonaufnahmen (z. B. SoundExchange), Gewerkschaften oder Gilden sowie Techniker, Produzenten oder andere Beteiligte, die (wissentlich oder anderweitig) an der Erstellung von Nutzerinhalten beteiligt gewesen sein können.


FeedBeat

FeedBeat verbindet Menschen. Live und Interaktiv. FeedBeat verwertet Deine Werke nicht. Nutzerdaten werden nicht dauerhaft gespeichert und nicht weitergegeben. Nach der Veranstaltung erhältst Du auf Wunsch einen Mitschnitt zur eigenen Verwertung. Danach löschen wir ihn.

Alternativen sind da. Mach den Unterschied.

Live ist live!

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Community für Kultur

Künstler und Kulturschaffende möchten Aufmerksamkeit für ihre Werke schaffen. Im digitalen Raum finden sich große soziale Netzwerke, die diese Aufmerksamkeit versprechen.

Viele Künstler und Zuschauer fühlen sich dort nicht wohl, da sie mit den Praktiken der großen Plattformen nicht einverstanden sind. Jedoch fehlen die Alternativen. Das möchten wir ändern.

feedbeat.me

Mit feedbeat.me bieten wir ein soziales Netzwerk um Künstler, Spielstätten und Publikum miteinander zu verbinden. feedbeat.me bietet die Möglichkeit eigene Communities aufzubauen und in Kontakt zu bleiben.

Durch Vernetzung und direkte Ansprache verbinden sich Künstler und Publikum. Informationen zu Werken und Veranstaltungen können einfach geteilt und verbreitet werden.

Was machen wir anders?

Wir achten Deine Privatsphäre

Wir verkaufen keine Daten

Wir verkaufen keine Reichweite

Wir steuern keine Aufmerksamkeit

Es gibt keine Werbung

Wir arbeiten DSGVO-konform

Wir bieten direkte Verlinkung von Künstlern und Zuschauern während der Events

Wir bieten ein modernes, dezentrales Netzwerk

Betrieben am Standort Deutschland

Du kannst und Dein Account jederzeit löschen und Deine Follower mitnehmen.

Wie das geht?

FeedBeat.me basiert auf der Open Source Software Mastodon.

Mastodon ist eine Software, die den Nutzern Zugang zum sogenannten Fediverse (föderiertes Universum) bietet. Als Nutzer kannst Du dich auf einem beliebigen Mastodon Server registrieren und anderen Menschen im Fediverse folgen.

Jeder Server verfügt über eigene Regeln, die im Sinne der Community sind. feedbeat.me ist einer dieser Server, den wir in Deutschland hosten.

Anfang 2021 umfasst das Netzwerk bereits 4,5 Millionen Nutzer und 2600 Instanzen.

Einsteigen kannst Du über einen Browser oder eine der zahlreichen Apps.

Empfohlen vom Landesbeauftragten für Datenschutz Baden-Würtemberg

Wie kann ich mitmachen?

Lege ein ein Account auf feedbeat.me an.

Als Künstler oder Spielstätte lege ein Profil an. Teile Informationen über Veranstaltungen und lade Deine Fans ein.

Als Kulturinteressierter folge den Künstlern, die Du toll findest.

Verwende den Browser oder eine der mobilen Apps um mit den anderen Menschen zu kommunizieren.

Nutze feedbeat.me einfach neben anderen Social Media Plattformen, die Du magst. Je mehr Menschen mitmachen, umso größer wird der Nutzen.

Weitere Informationen zum Fediverse findest du bei Radio FM4

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Geschützt: Tipps für Künstler im digitalen Raum

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anschauen zu können, bitte das Passwort eingeben:

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Illusion der Aufmerksamkeit

Social Media Plattformen versuchen Aufmerksamkeit für Inhalte zu schaffen. Dadurch ziehen sie Menschen an, deren Interaktionen sie erfassen und dann verkaufen. Hochwertige Inhalte sind gerne gesehen, da sie viele Nutzer auf die Plattform ziehen.

Je mehr Aufmerksamkeit eine Plattform herstellen kann, umso attraktiver wird sie wiederum für Inhaltsersteller, wie beispielsweise Kulturschaffende.

Gemessen wird Aufmerksamkeit in Reichweite, Views, Klicks oder Likes. Das ist sozusagen die Währung, in der der die Kulturschaffenden für ihre Inhalte entlohnt werden.

Beispielsweise gilt ein Video bei Facebook als gesehen, wenn es minstestens 3 Sekunden abgespielt wird. Bei YouTube sind es 30 Sekunden. Das passiert teilweise automatisch, wenn ein Benutzer über das Video scrollt.

Rein zeitlich gesehen entspricht ein Livezuschauer, der eine Stunde (3600 Sekunden) an einem Liveevent teilnimmt, damit 1200 Social Media Abspielungen. Das ist Plakativ, verdeutlich aber worum es geht.

Umso weniger eindrucksvoll sind die Kennzahlen wenn man bedenkt, dass sich Reichweite, Likes, etc. auch kaufen lassen.

Kulturschaffende stecken viel Zeit und Energie in ihre Werke. Sie haben ein Interesse daran, dass ihr Werk in einer möglichst großen Tiefe wahrgenommen wird. Das ist beispielsweise bei Live-Veranstaltungen der Fall.

Auch im digitalen Raum geht es darum Tiefe der Wahrnehmung zu erreichen. Mit den Metriken der Social Media Plattformen hat das wenig zu tun.

Wir meinen Social Media ist eine Möglichkeit um Werbung zu platzieren und Interesse für die Werke der Kulturschaffenden zu erzeugen. Die Werke selbst sind besser aufgehoben in analogen, hybriden und digitalen Räumen, die eine möglichst große Tiefe der Wahrnehmung bieten.

Quellen:

https://www.affiliate-deals.de/magazin/facebook-video-view-zaehlung/

Auf einen Blick: Wie werden Video Views gezählt – Klein aber