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Kultur am Scheideweg

Im Zusammenhang mit der Pandemie sind Kulturschaffende verstärkt auf der Suche nach Ausdrucksformen im digitalen Raum. Oft kommen dabei die bekannten Plattformen des Silicon-Valley, wie YouTube (Google), Twitch (Amazon) und Facebook/Instagram zum Einsatz.

Diese Plattformen sind bekannt für ihren fragwürdigen Umgang mit persönlichen Daten. Nicht nur das. Sie sind die Gestalter eines digitalen Raums, der nach den Prinzipien von Überwachung und Optimierung organisiert ist, bei dem die Plattformen auf der Basis ökonomischer Faktoren über die Verteilung von Aufmerksamkeit bestimmen. Die Delegation der Aufmerksamkeitsverteilung an zentrale Plattformen kann verheerende Auswirkungen haben, wie uns der Blick in die jüngere amerikanische Geschichte zeigt. Aber auch die eigene wirtschaftliche Situation kann stark betroffen sein, wie wir am Beispiel des Handels gut beobachten können, bei dem die Platformen die Werbekanäle kontrollieren.

In Fachkreisen sind die Wirkprinzipien schon lange bekannt, dennoch scheint es für das Individuum schwer, selber aktiv Veränderung herbeizuführen. Echte Digitalkompetenz ist in Deuschland in allen Altersstufen kaum ausgeprägt. Hier wurden schon viele Chancen verpasst. Dieser Umstand macht es den Plattformen leicht ihre Geschäftsmodelle immer weiter auszudehnen. Sie versuchen das vor allem durch Einfachheit und emotionale Bindung.

Fragt man Menschen, warum sie diese Plattformen nicht verlassen, hört man oft die Sorge damit auch seine Community zu verlieren. Dieser sogenannte Netzwerkeffekt wird von dem Plattformbetreibern aktiv gefördert, z.B. durch fehlende Offenheit der Plattformen nach aussen.

Dies führt zum Lock-in-Effekt, bei dem die Kulturschaffenden in Abhängigkeit der Plattformen geraten.

Diese Effekte kann man nicht nur im Kulturbereich, sondern auch in anderen Bereichen, wie z.B. den Schulen, beobachten.

Am Ende stehen Monokultur und wirtschaftliche Abhängigkeit. Das Gegenteil von dem wofür Kultur steht.

Was tun ?

Digitalisierung findet statt. So oder so. Informatik ist einer zentrale Disziplin, die alle Lebensbereiche massiv beeinflusst. Daher können wir es uns nicht mehr leisten die Gestaltung anderen zu überlassen. Im Prinzip ist es einfach:

Auch wir als Kulturschaffende sollten uns im eigenen Interesse viel stärker bei der Gestaltung unserer digitalen Räume engagieren.

Bevor wir zu einer vermeintlichen Lösung von der Stange greifen, sollten wir uns fragen, was wir eigentlich benötigen und es dann passgenau selber herstellen. Das klingt schwierig? Muss es nicht sein. Mit Offenheit und Experimentierfreude lässt sich viel erreichen. Spaß macht es auch.

Schaffen wir Lernräume und fördern wir digitale Kompetenz.

Wir versuchen das im Rahmen von Experivents, Labs und Veranstaltungen, bei denen wir Künstler dabei helfen selber digital aktiv zu werden und selbstbestimmt Communities aufzubauen. Zudem versuchen wir andere zu gewinnen kulturelle, digitale Innovation zu fördern.

Kulturschaffende stehen am Scheideweg. Wir können uns entscheiden zwischen kreativer Gestaltung oder digitaler Resignation.

Gerade im Bereich der Kultur steckt enorm viel kreatives Potential. Kombiniert mit digitaler Kompetenz kann Großes entstehen. Jetzt ist die Zeit dafür.

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Digitalkultur gestalten!

Eine Frage beschäftigt im Moment viele Kulturschaffende in besonderem Maße.

Wie erreiche ich mein Publikum im digitalen Raum, so dass ich eine eine angemessene Vergütung dafür bekomme?

Die Essenz

Für alle, denen dieser Text zu lang ist (TL;DR):

Dies ist ein Aufruf an alle mit uns zusammen eine eigenständige Plattform zu entwickeln, die sich am Nutzen für Kulturschaffende orientiert. Bitte lies weiter, falls Du mehr darüber wissen möchtest.

Wo stehen wir?

Leider ist Deutschland nicht gerade ein Leuchtturm digitaler Kompetenz. Viele Menschen kennen nicht mal mehr den Unterschied zwischen einer Browser-Url und einem Eingabefeld in der Suchmaschine. Daher fällt vielen zum Thema Digitalisierung in der Kultur leider auch nicht viel mehr ein, als Inhalte auf Plattformen, wie beispielsweise Youtube, Spotify, Twitch, Zoom oder Teams zu hochzuladen oder zu streamen und sie damit der Verwertungslogik dieser Plattformen auszusetzen.

Das ist problematisch, denn das Internet ist kaputt.

Die großen Plattformen betrachten die Nutzer primär als Konsumenten und Datenlieferanten für die eigenen Geschäftsmodelle. Sie folgen der Logik der Daten- und Aufmerksamkeitsökonomie, die mittlerweile bereits demokratiegefährdende Ausmaße annimmt.

Die Konsequenzen sehen wir jeden Tag. Kultur und Kunst werden inflationär. Die Entlohnung verfällt. Emotionale Aufmerksamkeit ist wichtiger als Inhalte und Qualität. Investitionen in das Gemeinwohl werden durch Steuervermeidung erschwert. Die Abhängigkeit von den großen Internetmedien nimmt weiter zu. Zentralisierung wird stärker. Autonomie und Selbstbestimmung nehmen ab.

Liegt es an der Technologie? Nein, denn Technologie hat keine Intention. Sie kann Gutes bewirken oder eben auch nicht so Gutes. Es sind Menschen und Organisationen, die Technologie einsetzen, um ihre Ziele zu erreichen.

Warum auch nicht. Wir alle tragen die ökonomische DNA in uns und sind damit sozialisiert worden. Besonders die Großkonzerne des Silicon-Valley verstehen sich meisterhaft darin Aufmerksamkeit in Geld zu verwandeln. Sie nutzen und gestalten das Internet weiter in dieser Richtung. Nur leider bringt das wenig Vorteile für die Kulturschaffenden, sondern eher für Plattformbetreiber und die Werbeindustrie. Kulturschaffende haben immer weniger Möglichkeiten sich dieser Logik zu entziehen und eigenständige Räume im digitalen Raum zu schaffen.

Wir meinen das sollte sich ändern!

Wir können weiter darüber klagen, dass Europa und Deutschland keine digitale Eigenständigkeit hat. Wir können aber auch endlich anpacken und etwas daran ändern.

Begreifen wir Technologie als Werkstoff, den wir gemeinsam gestalten können!

Denken wir den digitalen Raum ausgehend von den Bedürfnissen der Menschen!

Entwickeln wir eigene Plattformen!

Geht das? Na klar! Denn Softwareentwicklung ist weniger schwer als viele denken. Und man muss nicht alles neu herstellen. Es gibt viel tolle Open Source Software, die sich kreativ zu neuen Lösungen kombinieren lässt. Und es gibt Menschen, denen Eigenständigkeit und Kreativität wichtig sind. Aus dieser Mischung kann Großes entstehen.

Mit FeedBeat haben wir einen Aufschlag gemacht. Es ist ein Anfang. Jetzt möchten wir weitergehen. Ein afrikanisches Sprichwort sagt:

„Wenn du schnell gehen willst, dann gehe alleine. Wenn du weit gehen willst, gehe zusammen.“

Vielleicht können wir Dich begeistern, mit uns zusammen ein Stück weiterzugehen.

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FeedBeat Medientechnik

FeedBeat wurde entwickelt um echt interaktive Formate digital und hybrid stattfinden zu lassen.

Damit möchten wir Clubs, Künstlern und Firmen helfen live Performances zu veranstalten und dabei Zuschauer zu erreichen, die nicht vor Ort dabei sein können.

Damit das für möglichst viele machbar ist, haben wir dafür gesorgt, dass FeedBeat mit wenig Hardware funktioniert und sich die Künstler während der Performance nicht mit der Technik beschäftigen müssen.

Die technischen Voraussetzungen sind gering. Falls Dir jedoch noch einzelne Teile für dein Setup fehlen, bieten wird jetzt über unsere Eventpartner die Möglichkeit Technik zu leihen.

Und preislich so, dass bei einem Event mit üblichen Einnahmen noch was übrig bleibt.

Das Ganze modular und mit persönlicher Einweisung (im Raum Krefeld).



Paket 1 – FeedBeat Sendeeinheit

Professionelle Videokamera + Stativ

Web Presenter

Paket 2 – FeedBeat Stage

Beamer

Leinwand – 280x210cm, Aufpro oder Rückpro

Paket 3 – FeedBeat Komplett

Professionelle Videokamera + Stativ

Web Presenter

Beamer

Leinwand – 280×210 cm, Aufpro oder Rückpro


Kabel sind enthalten.

Wenn Du möchtest schicken wir den Operator auch gleich mit zu Dir. Dann hast Du mit der Technik gar nichts zu tun und kannst Dich voll und ganz Deiner Performance widmen.

Wir hoffen damit einen weitere Beitrag zu leisten, damit Kultur stattfinden kann.

Bei Interesse sprich uns gerne an

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Streams für alle

Voll interaktive Formate, die über das Internet übertragen werden, erfordern eine Datenübertragung mit minimaler Verzögerung (Latenz). Klassisches Livestreaming über YouTube, Facebook, Twitch, etc. kann das nicht leisten, da eine Latzenz bis zu 30 Sekunden echte Interaktion verhindert.

Um dieses Problem zu lösen bietet FeedBeat 2 Streams.

Einen aktiven Stream um maximale Interaktivität zu ermöglichen und einen passiven Stream um maximale Teilhabe zu ermöglichen.

Am Player befindet sich ein 📺-Knopf. Falls es Dir nicht gelingt, den aktiven Echtzeitstream zufriedenstellend zu empfangen oder Du einfach nur zuschauen möchtest, kannst Du in den Passiv-Modus wechseln.

Aktiver Stream

Der FeedBeat Stream verwendet für den Echtzeitstream den modernen Kommunikationsstandard WebRTC, der Latenzen unter 500ms ermöglicht.

Der WebRTC-Standard wird von den allermeisten Endgeräten unterstützt. Um niedrige Latenzen zu ermöglichen, verzichtet diese Technik auf Pufferung (Caching) der Daten. Er liefert Bild und Ton sofort aus. Daher ist er angewiesen auf Endgeräte und Netze mit ausreichener Leistung. Ein Rechner, der während der Übertragung noch andere CPU-intensive Aufgaben ausführt oder ein WLAN, das keine stabile Datenübertragung bietet, können diesen Stream beeinträchtigen.

Passiver Stream

Der passive Stream verwendet das RTMP-Protokoll. Bei diesem Protokoll werden Daten gepuffert (gecacht) und erst abgespielt, wenn sie vollständig aus dem Internet geladen wurden. Dabei können Übertragungsfehler ausgeglichen werden. Die Pufferung führt zu Latenzen, die Interaktion in Echtzeit verhindern. Wir deaktivieren daher in diesem Modus die Interaktionsschaltflächen, da die Zuschauerreaktionen die Bühne sonst viel zu spät erreichen würden. Du bleibst jedoch für den Künstler als Avatar im Raum sichtbar. Die FeedBeat Features, wie Hut, Umfragen, Chat, etc. stehen ebenfalls zur Verfügung.

Du hast die Wahl

Als Veranstalter kannst Du den Livestreamanbieter für den Passiv-Modus wählen. Prinzipiell sind alle Anbieter möglich, sofern sie die Einbettung in einen iFrame unterstützen. Bei YouTube brauchst Du dafür Partnerstatus. Wir verwenden Vimeo als robuste Lösung ohne Werbung und Zweitverwertung. Die Url des Passiv-Streams wird einfach in der Bühnenadministration eingestellt. Der Passivmodus ist optional und kann über die Bühnenanfrage bestellt werden.

Fazit

Wir meinen das ist eine gute Lösung, um allen Zuschauern ein tolles Benutzererlebnis zu ermöglichen.

Das Livefeeling bleibt erhalten, der größte Teil des Publikums kann interaktiv dabei sein. Ein kleiner Teil lehnt sich zurück und genießt die Veranstaltung als Zuschauer.

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Miss Muso

14. Februar 2021 – 19:00 – 22:00

Die sympathische Musikerin begeistert ihr Publikum mit eigenen und Coversongs.

Mit ihrer Gitarre und ihrem Klavier im Gepäck, reist sie solo durchs Land und erfreut das Publikum. Sie lädt es zum Mitsingen ein und lässt die Gedanken der Zuhörer schweifen. Ihre Auftrittsliste ist mittlerweile ziemlich lang. NDR-Bühne, CSD-Bühnen & Paradewagen, Staatstheater Braunschweig, New Yorker Bühne beim Landesturnfest Niedersachsen, Lufthansa-Veranstaltung sind nur einige große Bühnen, auf denen Sie bereits gespielt hat.

Miss Muso spielt mit Leidenschaft und Hingabe und lebt ihren persönlichen Traum täglich
weiter.

Die Türen öffnen sich um 18:45

Mehr Infos und Tickets gibt es hier

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Info

Was tun wir für Dich?

Wir möchten es für Dich als Künstler und Veranstalter möglichst einfach machen Events digital anzubieten.

Mit FeedBeat haben wir eine Plattform geschaffen mit der Du Events mit Livefeeling voll digital oder hybrid veranstalten kannst. Diese Plattform kannst Du sehr einfach benutzen.

Wir unterstützen Dich gerne bei der Auswahl der Technik für Deine Veranstaltung. Für ein Wohnzimmerkonzert hast Du vermutlich schon alles.

Wenn Du ein großes Event veranstalten möchtest, schicken wir Dir gerne unsere Eventtechniker zu einem guten Kurs vorbei.

Falls Du möchtest organisieren wir auch den Ticketverkauf.

Egal was Du brauchst, sprich uns gerne an.

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Die Magie des Augenblicks

Kennst Du das? Du bist in einem Club, es spielt eine Band oder ein Künstler tritt auf. Du bist dabei. Der Abend ist großartig. Am nächsten Morgen denkst Du: Toll, dass ich dabei war. Wochen später schwärmst Du und Deine Freunde noch von dem gemeinsamen Erlebnis.

Heute ist es oft so: Ein Künstler spielt eine Show und streamt sie ins Internet. Die Show wird aufgezeichnet. Honorare gibt es kaum (siehe Backstage Pro Umfrage). Vielleicht gibt es etwas vom Plattformbetreiber, falls das Video werbewirksam vermarktet werden kann.

Als Zuschauer denkst Du: Ach ich muss ja heute nicht dabei sein, ich kann mir das ja jederzeit im Internet anschauen. Du spulst vor und zurück, um die besten Stellen zu finden oder klickst Dich gleich ganz weg zum nächsten Video.

Aber Kunst und Kultur lebt auch im Augenblick. Konzerte und Aufführungen sind etwas besonderes und wertvolles. Durch die Zusammenkunft von Künstler und Publikum, entsteht eine Dynamik im Moment. Die Akteure beeinflussen sich gegenseitig und lassen etwas Einzigartiges entstehen.

Wir werden oft gefragt, ob wir die Übertragungen für die Zuschauer aufzeichnen. Aus technischen Gründen zeichnen wir die Aufführung für den Passiv-Modus auf. Im Aktiv-Modus zeichnen wir nichts auf. Auf Wunsch bekommen die Künstler die Aufzeichnung als Download. Damit können sie tun, was immer sie möchten.

Wir löschen die Aufzeichnung umgehend, da wir von der Magie des Augenblicks überzeugt sind. Vielleicht tragen wir dazu bei Veranstaltungen wieder zu etwas besonderem zum machen, bei dem es einen Unterschied macht, ob man live dabei ist oder nicht.

Rasmus Peters hat in der FAZ sehr treffend geschrieben:

Wo sich Seltenheit in Verfügbarkeit auflöst, verfärbt sich auch das Besondere zum Allgemeinen.

Wir möchten das Besondere und die Wertigkeit von Kultur erhalten. Darum speichern wir keine Daten.

Oder in Anlehnung an den bekannten Slogan eines Smartphoneherstellers:

Du warst nicht dabei? Dann warst Du nicht dabei!

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Gefällt Dir, was wir tun?

Im Jahr 2021 gibt es Teile in Kultur und Wirtschaft, die kaum Möglichkeiten haben ihrer Profession nachzugehen. Dazu gehören beispielsweise Künstler, Spielstätten, Veranstalter oder Agenturen. Gleichzeitig ist es eine Zeit der digitalen Möglichkeiten. Ein wichtiges Ziel von FeedBeat ist es diese beiden Bereiche in sinnvoller Weise zu verbinden. Sinnvoll im Sinne der beteiligten Menschen. Gut gefallen uns diese Leitprinzipien:

Ist es WAHR?

Ist es FAIR für alle Beteiligten?

Wird es FREUNDSCHAFT und GUTEN WILLEN fördern?

Wird es dem WOHL aller Beteiligten dienen?

Auch wir sind mit den ökonomischen Prinzip „Leistung muss belohnt werden“ sozialisiert worden. Gleichzeitig meinen wir das Werte wie Teilhabe einen hohen Stellenwert haben. Umso mehr im Jahr 2021, in dem vielen „Marktteilnehmern“ die wirschaftliche Grundlage abhanden kommt. Dieses Spannungsfeld gilt es auszubalancieren.

Mit den aktuellen Verwertungsstrategien der Silicon Valley-Plattformen, basierend auf maximaler emotionaler Mobilisierung (egal wie) und Vertwertung persönlicher Daten, können wir uns nicht anfreunden.

Natürlich sind auch wir nicht frei von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Unsere Arbeitszeit ist wertvoll und auch Server und Logistik kosten Geld. Aktuell arbeiten wir fast ausschliesslich kostenlos.

Genauso wertvoll sind auch Kunst und Kultur.

Daher beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage, wie wir die Menschen, die über Mittel verfügen, mobilisieren können, um möglichst viele dieser Mittel, z.B. in Form von 💶 oder 💳 den Akteuren zukommen zu lassen.

Die Frage, ob es über Ticketverkauf oder Huteinnahmen oder irgendwie anders realisiert ist, ist uns dabei nicht wichtig. Wenn ich Menschen im Sinne maximaler Teilhabe an einer Veranstaltung teilnehmen lasse, indem ich auf die Bezahlhürde verzichte und diese Menschen dann während oder nach der Veranstaltung etwas beitragen, bedeutet das keine Entwertung der Kultur.

Entwertung der Kultur finden wir, eine Performance auf eine Plattform hochzuladen und dann frei zugänglich zu machen. Aber wenn die Ziele primär Aufmerksamkeit und Reichweite ist, kann auch das ok sein.

Bei einer interaktiven Liveshow, wie wir sie mit FeedBeat anbieten, haben wir viele Möglichkeiten Einnahmen zu erzeugen.

Wir verkaufen Tickets, bieten einen Hut und nehmen Überweisungen entgegen. Eigentlich genau so, wie Spielstätten immer machen. Die Entscheidung überlassen wir den Veranstaltern. Es gibt Menschen die einfach mehrere dieser Wege verwenden. Das finden wir besonders gut. 👍

Am Ende zählt, was die Akteure mit nach Hause nehmen. Wir sehen, dass die Bereitschaft zu geben bei vielen Zuschauern aktuell sehr groß ist und freuen uns darüber. 😀

Wir und die Künstler versuchen viele Menschen über Begeisterung zu aktivieren. Dabei gestalten wir die Hürden für die Bezahlung so niedrig wie möglich.

Wir entwickeln weiter neue und kreative Wege um die Leistungen aller zu honorieren.

Gemäß dem Grundsatz

Gefällt Dir was wir tun? – Dann Zahl, was Du kannst!

zum Beispiel hier

Dafür schon mal vielen Dank.

🤗

La Petit Mort

Salonkonzert

26.02.21 um 19:00

„La Petite Mort“ haucht alten Chansons neues Leben ein und präsentiert sich als gleichberechtigtes Duo auf der Höhe der Zeit:

Sophie Sczepanek am Klavier und Sebastian Bente am Gesang sind beide immer wieder bereit, auch mal kurz die Rollen zu tauschen, Einblicke in das Künstlerherz zu geben und hier und da Frivolitäten zu besprechen. Alles im Sinne der Kunst, versteht sich.

Dabei lässt sich eine gewisse frankophile Neigung nicht leugnen. Da wird fabuliert, geschwelgt und auch mal zu tief ins Glas geguckt, aber immer wieder blitzen Verstand und Liebe durch die Lieder. Wer kann der Piaf schon widerstehen, auch wenn sie das Bleistiftröckchen durch eine Hose ersetzt hat?Mutig lassen die beiden Musiker die Themen aufeinander prallen, lassen Zara Leander auf Kurt Weill treffen und auch stolpern, finden Einigkeit in unvergessenen Evergreens und wagen sich in den nächtlichen Rinnstein der schönsten Stadt der Welt. Sebastian Bente gibt dabei den Caféhaus-Bariton, den Chansonnier und wenn es sein muss auch mal die Bordsteinschwalbe, während Sophie Sczepanek ihn mit flinken Fingern und spitzer Zunge nicht nur begleitet, sondern Weggefährtin für die Nacht ist.

Zwei ungewöhnliche Diven auf ihrem gemeinsamen Weg durch das winterliche Paris dem Schicksal und der Liebe ergeben, und nicht zuletzt der betörenden Kraft der Musik.

Lassen Sie sich verführen.

Tickets und Code unter: Kleinste Einheit

Susannes Kaffeekränzchen

14. Februar 2021 – 15:00 – 15:30

Susannes Kaffeekränzchen befindet sich noch in der Testphase.

Die Idee ist Unterhaltung zum Kaffee – mit vorgelesenen Geschichten.

Eventuell auch Talk mit dem Publikum, Puppenspiel, Quiz…

Je nachdem was sich ergibt und was sich entwickelt.

Kommt zahlreich und legt Eure kleinen und grossen Scheine in den Hut

Code

456732

ab 14:45 eingeben unter

event.feedbeat.io