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FeedBeat Fairness zertifiziert

Interaktiv, live und fair. Das ist unser Motto.

Und weil wir es genau so machen, wie wir es sagen, haben wir uns zertifizieren lassen.

Fair.digital ist ein Gütesiegel, dass vergeben wird für Organisationen, die sich strikt an Prinzipien von Datenschutz, Transparenz und Fairness orientieren.

Durch das Siegel werden faire Angebote und deren Vorteile für den Nutzer schnell und leicht verständlich sichtbar.

So wie ein Biosiegel für digitale Produkte.

Unser Statement findest du hier

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Kultur Raum Trier – Spielplan

Der Kulturraum Trier vergrößert seinen Publikumsraum bei vielen Veranstaltungen.

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Kulturhalle Stockheim – Spielplan

Die Kulturhalle Stockheim vergrößert ihren Publikumsraum bei vielen Veranstaltungen und bietet Online-Tickets an.

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FeedBeat Metriken

Manchmal kann es interessant sein zu wissen, wie viele Menschen bei einem Liveevent dabei waren.

Dafür haben wir zwei ganz einfache Metriken, die du direkt an der Bühne sehen kannst.

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Jazzkeller Krefeld – Spielplan

Der Jazzkeller Krefeld vergrößert seinen Publikumsraum bei vielen Veranstaltungen.

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Digitalisierung von Spielstätten – Lass dich fördern!

Die Digitalisierung von Spielstätten bietet viel Potential für mehr kulturelle Vielfalt, mehr Publikum und mehr Teilhabe.

Du bist bereit, aber weißt nicht wie du es angehen sollst?

Wir helfen dir!

Ob finanzielle Förderung, Video- und Audiotechnik, Software, faire Plattformen und Communities, Ticketing oder hybride Inszenierung.

Mit FeedBeat sind wir direkt am Puls des digitalen Livegeschehens und haben schon viele hundert Events ermöglicht.

Gerne stellen wir unser Wissen zur Verfügung. Die Gelegenheit für Innovation ist da. Nutzen wir sie.

PSST: Dann verraten wir auch, warum wir das tun.🤫

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Ticket oder Hut? – Du hast die Wahl

Mit FeedBeat bieten wir Künstlern effektive Möglichkeiten Einnahmen durch hybride Liveevents zu generieren.

Bewährt haben sich die folgenden Modelle.

Bei „Open Door/Pay What you want (Hut) können die Zuschauenden ohne Registrierung oder Ticket an einer Veranstaltung teilnehmen. Sie zahlen während der Veranstaltung den Betrag, den sie für angemessen halten. Besonders bei interaktiven Liveveranstaltungen lässt sich das Publikum durch direkte Ansprache sehr effektiv zur Zahlung motivieren. Weniger bekannte Künstler können neues Publikum gewinnen, da keine Einstiegshürde besteht.

Bei Ticketveranstaltungen müssen die Zuschauenden vor der Veranstaltung ein personalisiertes Ticket erwerben. Ein digitales Ticket ermöglicht den einmaligen Zugang zur Veranstaltung. Der Zugang weiterer Personen mit den gleichen Ticket ist nicht möglich. Erst wenn der Zuschauende die Veranstaltung verlassen hat, kann er sie mit dem Ticket erneut betreten.Dieses Format eignet sich besonders für bekannte Künstler, bei denen das Publikum weiß was es erwartet. FeedBeat kann mit allen Ticketsystemen verwendet werden, die personalisierte Ticketcodes ausliefern können. Oder du schickst den Code einfach per E-Mail.

Je nach Bedarf können beide Modelle kombiniert werden.

So erreichen wir mehr Teilhabe, Einnahmen und Sicherheit.

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Hybrid rockt – Preisgekrönt!

Für herausragende Programme von Spielstätten des Jazz und des avancierten Pop/Rock vergeben das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und der Landesmusikrat NRW regelmäßig Spielstättenprogrammprämien.

Wir sind sehr glücklich, dass wir mit FeedBeat drei der diesjährigen Gewinner unterstützen konnten. Den Jazzkeller Krefeld, das Katakomben Theater Essen und das zakk Düsseldorf.

„Hybrid“ ist das Wunderwort, dem er letztlich wohl auch den Preis verdankt. In Kooperation mit der Krefelder Livestream-Plattform „feedbeat“ bietet er ein Programm  an, das sich liest, als seien alle Umstände „normal“.

Bernard Bosil – Jazzkeller Krefeld

Artikel Rheinische Post

Impressionen Jazzkeller

Außerdem haben wir Hybridveranstaltungen mit einer begrenzten Zuschauerzahl gemacht, die man sich gleichzeitig online anschauen konnte.

Kazim Çaliskan – Katakomben Theater

Artikel WAZ

Imressionen Katakomben Theater

Unser Ziel ist starke Livekultur. Auch digital und hybrid. Wir machen das ohne Datensammelei und BigTech-Konzerne. Digitalisierung, wie sie sein soll. Fair – für Künstler und Publikum.

In diesem Jahr freuen wir uns auf viele progressive Menschen, die mit uns Digitalisierung weiter aktiv gestalten.

Die Preisträger sind dafür Leuchttürme und Inspiration.

❤️ ❤️ ❤️

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Unterstütze digitale Livekultur!

Mit FeedBeat ermöglichen wir Livekultur auch im digitalen Raum. Wir verbinden Akteure und Publikum. Interaktiv, live und fair. Ohne Datensammelei und Fremdverwertung. Von Künstlern für Künstler.

 Um kulturelle Vielfalt und Wirtschaftlichkeit von Liveveranstaltungen zu unterstützen, erheben wir keine fixen Gebühren sondern bieten einen Pay What You Want-Tarif.

Die Nutzung von FeedBeat für Kulturschaffende ist damit faktisch kostenlos möglich.

Wir entwickeln die Plattform mit viel Freude und Leidenschaft und investieren dafür gerne auch viel Zeit. Der Betrieb der Infrastruktur kostet leider Geld.

Damit wir FeedBeat dauerhaft kostendeckend betreiben können, bitten wir regelmäßig um Unterstützung.

Falls du die Entwicklung digitaler Club- und Livekultur im Sinne von Künstlern voranbringen möchtest, freuen uns über deinen Beitrag – egal wie groß er ist.


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Kultur im Internet? – Big Tech ist keine Lösung

Wie funktionieren eigentlich die Algorithmen der großen Social Media Plattformen, wie Facebook, Youtube, Twitch oder TikTok?

Ganz ehrlich? Keine Ahnung!

Denn leider sind sie nicht transparent, werden immer wieder geändert und können nur durch Beobachtung rekonstruiert werden. Womit das erste Problem schon genannt wäre.

Um die Algorithmen zu verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Geschäftsmodelle, also die Motivation der anbietenden Firmen. Die Big Tech Unternehmen bieten ihre Dienste für Nutzer:innen kostenlos an. Dennoch machen die Unternehmen enorme Gewinne. Beispielsweise Facebook 29,15 Milliarden Dollar und Google 40,27 Milliarden Dollar in 2020! Gewinne werden durch den Verkauf personenbezogener Daten erzielt. Die Daten werden von interessierten Personen und Organisationen benutzt, um Menschen dazu zu bringen bestimmte Dinge zu tun, die sie sonst vielleicht nicht tun würden. Beispielsweise Dinge zu kaufen.

Es ist für die Plattformen also wichtig ihre Nutzer:innen kontinuierlich zur Interaktion anzuregen, weil diese dadurch Informationen von sich preisgeben. Daher belohnen die Algorithmen Inhalte, die Nutzer zu mehr Interaktion verleiten. Besonders gut eignen sich dafür emotionale und polarisierende Posts mit ihren bekanntermaßen negativen Auswirkungen auf Gesellschaften und Individuen. Ähnlich wie die Tabakindustrie versuchen die Plattformen die negativen Effekte zu verschleiern.

Die Algorithmen fördern ebenfalls häufiges Scrollen und Kontextwechsel, da dadurch mehr Werbung ausgespielt werden kann. Es geht nicht darum Inhalte in der Tiefe wahrzunehmen, sondern darum möglichst viele Berührungspunkte mit Inhalten herzustellen. Ein Beitrag wird bei Facebook bereits als gesehen gezählt, wenn er 3 Sekunden in der Timeline eines Nutzers war. Metriken, wie Klicks und Views, sollen Nutzer:innen suggerieren, das sie mit ihren Inhalten viele Menschen erreichen, damit sie immer mehr Inhalte posten. Dies gipfelt in der Aufforderung an die Nutzer:innen Reichweite zu kaufen, die zuvor von den Algorithmen verknappt wurde. Tiefe der Wahrnehmung entsteht dadurch nicht.

Jede Interaktion der Nutzer:innen wird aufgezeichnet und fließt in Scoring und Klassifikation der Person ein. Auch nichts tun ist eine Interaktion, die Rückschlüsse auf die eigene Person zuläßt. Es kommen Techniken wie Dark Patterns (erschweren ungewünschter Aktionen, wie beispielsweise Datenschutzeinstellungen) und Nudging (fortwährendes niederschwelliges Animieren zu gewünschtem Verhaltens) zum Einsatz. Damit die Plattformen die Inhalte ihrer Nutzer:innen verwerten dürfen, verstecken sie Regelungen zu den Nutzungsrechten in unübersichtlichen allgemeinen Geschäftsbedingungen. Auch ein Dark Pattern.

Die Apps arbeiten mit Prinzipien des Behavioural Design, um Nutzer:innen so zu beinflussen, dass sie bestimmte, gewünschte Handlungen ausführen. Suchtverhalten wird dadurch gefördert. Es gibt eine ganze Industrie, die sich damit beschäftigt, wie man Inhalte am besten gestaltet, damit sie in den sozialen Medien wahrgenommen werden. Auch das zeigt, das das Werk keine Rolle spielt und es primär um oberflächliche Aufmerksamkeit geht.

Die Platformen verhindern die Mitnahme eigener Inhalte oder Follower, beispielsweise durch Export. Damit halten sie die Nutzer:innen in der Plattform gefangen und verhindern Abwanderung. Faktisch eignen sie sich damit die Inhalte an. Wenn ein Algorithmus entscheidet, Inhalte nicht mehr zu präsentieren, können sie für die Autor:innen verloren sein.

Durch die fehlende Transparenz begeben sich Nutzer:innen in Abhängigkeit der Plattformen. Das erfordert ein hohes Maß an Vertrauen. Schaut man sich das Verhalten der Unternehmen an, scheint dies kaum gerechtfertigt.

Fazit

Die Big Tech Plattformen sind allein dem Profit verpflichtet. Nutzer:innen sind lediglich Rohstofflieferanten und Konsumenten. Inhalte und Werke dienen nur als Köder um Nutzer:innen anzulocken.

Wir sehen in den Strategien der Big Tech Plattformen einen starken Gegensatz zu den Werten von Kunst und Kultur. Im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung ist es daher an der Zeit bessere Wege zu suchen, selbstbestimmte Räume im digitalen zu besiedeln und zu kultivieren.

Hoffnung

Es gibt faire, alternative Social Media Plattformen im sogenannten Fediverse (Mastodon, PeerTube, Mobilizon, etc.). Sie verwenden keine Algorithmen und tracken ihre Nutzer nicht. Sie sind Open Source basiert und dezentral organisiert und können dadurch nicht zentral gesteuert oder von großen Konzernen gekauft werden.

Damit lässt sich Digitalisierung positiv gestalten.

FeedBeat bietet mit feedbeat.me eine Community für Kultur und einen Einstieg in das Fediverse und mit feedbeat.io die Möglichkeit für digitale und hybride Bühnenperformances und selbstbestimmte Verwertung.

Interaktiv, live und fair.